Gebühren bei Umstellung auf nachhaltiges Heizsystem

01.07.2020 – Unser Gemeinderat Walter Uebersax hat zusammen mit den Fraktionskollegen ein Postulat zum Thema Gebühren bei der Umstellung auf nachhaltiges Heizen eingereicht.

Die Wärmeerzeugung für Gebäude verursacht mehr als ein Drittel der CO2-Emissionen der Schweiz. In diesem Bereich kann mit einfachen Massnahmen zum Klimaschutz beigetragen werden. Dies sieht auch der Regierungsrat so und hat anfangs Mai dem Kantonsrat einen entsprechenden Gesetzesentwurf für eine Änderung des Energiegesetzes vorgelegt. Die vielen Öl- und Gasheizungen in bestehenden Häusern sollen nach und nach durch klimaneutrale Wärmeerzeuger ersetzt werden. Nur wenn sich zeigt, dass eine klimaneutrale Wärmeversorgung über ihre gesamte Lebensdauer mehr als 5 Prozent teurer wäre, darf nochmals eine Öl- oder Gasheizung eingebaut werden (inkl. der neuen Förderbeiträge).

Beim Bau einer neuen Heizanlage fallen einige Gebühren an (Katasterplan, Baubewilligung, Baufreigabe, etc.). Als Energiestadt sollten wir das neue Energiegesetzt zusätzlich unterstützen. Um die Umstellung attraktiver zu machen und damit den Klimaschutz zu forcieren, haben wir folgenden Vorschlag:

Der Stadtrat wird eingeladen, die entsprechenden Reglemente anzupassen, um Gebühren (Katasterplan, Baubewilligung, Baufreigabe, etc.) bei der Umstellung auf eine klimaneutrale Wärmeerzeugung zu erlassen.

Quelle Kanton: https://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienmitteilungen/2020/mehr-klimaschutz-bei-gebaeuden.html